Krebs und Hypnose

Dokumentation einer Krebsbehandlung
 
 

Wie fühlt sich die Hypnose an

Hallo ihr lieben , Ich hatte mittlerweile die 4.sitzung beim dirk und wollte heute einfach beschreiben wie es sich anfühlt unter Hypnose ... Das einzige was ich dazu sagen kann ist das es ein ungemein schöner und entspannender Zustand ist ... Ich bin anfänglich immer etwas angespannt,aber das verfliegt direkt... Fühle mich sehr innig und wohlig und nach der Sitzung und auch sehr glücklich ... Während der Hypnose bekommt man alles mit...es ist kein Bewusstseinseinsverlust...und trotzdem ist man "weg"...nämlich in sich ...aber da ... Es tut einfach gut in diesem Moment

Helen am 21.10.15 13:16, kommentieren

4.Sitzung

Vor der Hypnose

Helen rmacht beim ausfühlichen Vorgespräch einen sehr guten Eindruck auf mich. Sie wirkt fröhlich, agil und fit. Allerdings berichtet sie über starke Todesängste und Stimmungsschwankungen. Ebenso befürchtet sie weitere Metastasen im Kopf, da sie ab und an einen leichten Schwindel verspürt. Dazu kommen anhaltende Schmerzen in der rechten Schulter.

 

Einleitung

Mit dem Selbsthypnostrigger hat sich Helen selber in Hypnose gebracht, ich habe nur noch vertieft.

Behandlung

Zunächst stellte Helen selbst fest, dass die Schmerzen in der Schulter von Muskelverspannungen ausgehen.  Diese habe ich binnen 30 Sekunden "abgestellt" und die Schmerzen waren, auch nach der Beendigung der Hypnose, verschwunden.

Bei Ihrer Reise durch den Körper sah Helen, dass die Tumore weiterhin abgebaut werden. In der Lunge konnte sie keine Metastasen mehr erkennen. Auch im Kopf fand sie nichts, gleiches in der Wirbelsäule. Die zuvor angeregten Prozesse wurden verstärkt und Helen nahm auch wieder Kotakt zu den "Bauarbeitern auf, die den problemlosen Fortgang der  "Arbeiten" besätigten. Der Vorarbeiter riet Helen aber zu mehr Bewegung.

Im Weiteren arbeiteten wir an der vorhanden Angst. Zunächst sollte sich Helen, als emotionslos draufblickende Außenstehende, dazu verließ sie ihren Körper, bei einer solche Angstattacke beobachten. Allerdings sollte diese Attacke so ablaufen, dass sie gut damit umgehen kann. Die beobachtete Reaktion wurde dann als "Programm" in ihrem Unterbewusstsein abgespeichert. Dazu erhielt Helen ein Codewort, mit dem sie dieses Programm jederzeit auslösen kann um, im akuten Fall, die Angst zu kontrollieren.

Wohlgefühl, Zuversicht und Selbstheilungskräfte wurden gestärkt und alle Sitzungsinhalte wiederholt und verankert. Es folgte die Ausleitung.

Nach der Hypnose

Helen war geradezu euphorisch gestimmt  und bestens aufgelegt, die Schulter blieb schmerzfrei.

 

Helen wird aus ihrer Sicht berichten.

Behandler am 10.10.15 22:22, kommentieren

Nächste Behandlung am...

...09.10.15

krebs2 am 7.10.15 21:50, kommentieren

Zwischenstand

Helen hat ja gerade ihren aktuellen Befund angesprochen. Seit der letzten Untersuchung hat sich der Tumormarker halbiert. Das aktuelle CT zeigt, dass die bekannten Tumore kleiner geworden sind. Das deckt sich mit den Erfahrungen, die Helen während der Sitzung gemacht hat. Über die neuen Herde in der Lunge kann keine Aussage getroffen werden, da nicht bekannt ist, ob diese schon vor unserer 1. Behandlung vorhanden waren. Die Zukunft wird also zeigen, wie diese sich weiter verhalten.

Insgesamt macht sich Zuversicht breit.

Behandler am 16.9.15 15:49, kommentieren

3. Sitzung

Bei unserer dritten Sitzung vorletzte Woche ... widmeten wir uns wieder den Metastasen... Nach der Einleitung wanderte ich zum Platz des Geschehens,der Leber,um mich zu überzeugen das die Jungs(die Leukozyten)ihre Arbeit auch gut verrichten und es voran geht ... Ich "sah" es ... Und das was ich sah war positiv ...ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll aber ich WUSSTE das es da voran geht ... Ebenso widmeten wir uns erneut meiner Todesangst ... Wie in einem Zwiegespräch vereinbarten wir eine Art Waffenstillstand ... Emotional war es auch weil ich geweint habe ... Am Ende der Sitzung war ich unglaublich entspannt und glücklich ... Gestern das Ergebnis vom tumorboard... Die Metastasen in der Leber haben sich verkleinert ... in den Knochen ist nichts Neues dazugekommen ... Weil das auch zu schön gewesen wäre ,dann aber noch ein Knüppel und zwar wären viele kleine Herde in der Lunge sichtbar ... Ich kann mir nicht vorstellen das die unter der Chemo gewachsen sind ...auch hat sich der Tunormarker halbiert ... Aber wer soll diesen Krebs auch verstehen ? Ich hoffe einfach nur das sich die aus der Lunge eliminieren lassen ...und natürlich überall anders auch ... So ihr lieben Leser ...ich werde natürlich Weiterberichten und freue mich auf die nächste Sitzung beim Dirk .... Bis bald

Helen am 16.9.15 15:38, kommentieren

3. Sitzung

Dauer ca. 75 Minuten

 

Vor der Behandlung

Neben dem bekannten Begleiter wohnte diesmal die 2. Tochter der Sitzung bei. Zunächst folgte dem Smalltalk die ausführliche Analyse der aktuellen Befindlichkeit.

Die Patientin berichtete, dass Ihre Tumormarker um 50% gefallen sind, Ergebnisse von CT und MRT werden in  Kürze erwartet. Die Selbsthypnose funktioniert täglich sehr gut, solange die Todesangst nicht überwältigend stark auftritt. Ist diese zu mächtig, ist deren Reduzierung unter Selbsthypnose nicht befriedigend.

 

Einleitung der Hypnose

Die Patientin leitete die Hypnose mit dem gesetzten Selbsthypnosetrigger selber ein. Binnen 2 Sekunden war sie in Hypnose. Die Trance habe ich sodann weiter vertieft. Auf Wunsch der Anwesenden ließ ich erneut einen Hypnosebeweis einfließen. Zunächst suggerierte ich der Patientin, dass ich einige gasbefüllte Luftballons an ihr Handgelenk binde, die den Arm leichter und leichter werden lassen. Langsam löste sich der Arm von der Lehne und stieg auf. Den in der Luft schwebenden Arm habe ich sodann in der Position verankert und unbeweglich gemacht. Es folgte das „Wecken“ der Patientin mit der Aufforderung den Arm bitte abzulegen. Die Anstrengung war der Patientin anzusehen aber der Arm blieb in der Luft und federte sogar leicht zurück. Ein Ablegen gelang erst, nachdem ich den Arm „freigegeben“ habe.

Behandlung

Die Patientin wurde wieder auf eine Reise in ihren eigenen Körper geschickt. Sie traf den freundlichen, dicken Vorarbeiter der Markierungstruppe. Er führte sie zu den diversen Baustellen. Zunächst konnte sie sich davon überzeugen, dass der Tumor in der Leber bereits deutlich bearbeitet wurde und an Größe eingebüßt hatte. Die „weißen Fresszellen“ waren sehr aktiv. Die Reise ging weiter zur Schulter, der dortige Tumor war ebenfalls in Bearbeitung. Der dortige Vorarbeiter berichtete aber, dass die Arbeit nicht so einfach sei, aber sie würden das schon machen. Die Patientin beschrieb den Vorarbeiter als ziemlich knurrigen Gesellen, der auch sofort wieder die Arbeit aufnahm. Die besichtigten Tumore an der Wirbelsäule dagegen bereiten wohl weniger Probleme. Die Patientin machte den Arbeitern nochmals deutlich, dass sie die Arbeiten nach Kräften unterstützen wird und auf alle Ressourcen zurückgegriffen werden darf. Die Arbeiter erklärten alles Notwendige zur Verfügung zu haben um die Arbeiten erfolgreich abschließen zu können. Der Heilungsprozess wurde gestärkt und dauerhaft verankert.

Die lebensbestimmende Todesangst der Patientin soll auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Dass diese, bei der Ausgangsdiagnose, nicht vollkommen unberechtigt daherkommt ist akzeptiert. Zunächst sollte sich die Patientin als außenstehende Person, um keine wirkliche Angst zu produzieren, weitestgehend emotionslos ansehen, was passiert, wenn die Todesangst auftritt. Sie sollte dann visualisieren, wie diese Angstsituation so reduziert wird, dass sie ein erträgliches Maß annimmt, dass sie für die Patientin händelbar ist. Es wurde dann zunächst ein Prozess eingeleitet, der die soeben erlebte Vorstellung real werden lässt. Zusätzlich fand ein Dialog mit der „Angst“ statt. Intuitiv übernahm ich den Part der Angst. Die Patientin war wütend auf die Angst und sagte „ verpiss dich endlich“ , worauf die „Angst erwiderte „ he, ich bin ganz zu Recht da“. „Nein“, so die Patientin. „Doch, hast du dir Mal deinen letzten Arztbericht angesehen?“, so die Angst. „Du machst mich kaputt“ (P.) „Nein, ich passe auf dich auf“ (Angst)… Nach emotionaler Diskussion, bei der auch Tränen flossen, wurde ein Kompromiss gefunden. Wann immer die Angst, die eine gewisse Berechtigung hat, zu stark auftritt, so darf die Patientin sie in die Schranken weisen, sie so reduzieren, dass die Lebensqualität erhalten bleibt. Patientin und Angst sind nun keine Gegener mehr sondern bilden ein Team. Die Angst darf die wichtige Aufgabe weiterhin erfüllen dafür zu sorgen, dass die Patientin notwendige Vorsicht und Behandlung walten lässt, gleichzeitig aber nicht von der Angst völlig vereinnahmt wird.

Im Unterbewusstsein wurde verankert, dass die Patientin alles zulassen, einfordern und unternehmen wird, was ihr guttut und die Heilung und Wohlbefinden fördert. Dagegen wird sie allem eine Absage erteilen, was ihr nicht guttut, die Heilung behindert oder das Wohlbefinden negativ massiv beeinflusst.

 

Ausleitung

Alle Inhalte wurden wiederholt, vertieft und auf Dauer verankert. Alle Körperfunktionen nebst Selbstheilungskräfte optimiert und Zuversicht gepaart mit Aufbruchsstimmung verankert.

Nach der Hypnose

Die Patientin war gut gelaunt, fühlte sich gut und wird hier aus ihrer Sicht berichten.

2 Kommentare Behandler am 10.9.15 19:28, kommentieren

Nächste Sitzung...

...am 10.09.2015 (Korrektur)

Behandler am 9.9.15 17:27, kommentieren

Selbsthypnosetrigger

2 Tage später fiel mir ein das ich völlig vergessen hattest erwähnen das mich meine Angstzustände und panikattacken ja eigentlich noch mehr lahmlegen als der Krebs ... Dem Dirk Bescheid gegeben ..Termin bekommen und wieder nach Solingen gedüst ... Bei dieser Sitzung bekam ich einen selbsthypnose trigger...mit dem ich seitdem täglich übe ...ich merke je öfter ich das mache auch tatsächliche Entspannung ...

Helen am 16.9.15 15:37, kommentieren

Außerplanmäßige 2. Sitzung

Nach einem Telefonanruf der Patientin, dass die tägliche Todesangst unerträgliche Ausmaße habe, fand direkt am Folgetag die 2. Sitzung statt.

 

Die Patientin erschien mit Tochter und Begleiter, die auch der Sitzung beiwohnten.

Dauer der Sitzung ca. 50 Minuten.

Einleitung

Binnen Sekunden war die Patientin in tiefer Trance. Auf Wunsch der Patientin und Begleitpersonen lieferte  ich erneut einen Hypnosebeweis. Ich suggerierte der Patientin, dass ihr Körper nun tonnenschwer sei, und dass es für sie unmöglich wäre aufzustehen. Dann „weckte“ ich die Patientin und bat sie den Stuhl zu verlassen. Die sichtbare Anstrengung der Patientin aufzustehen, ohne dass sie sich auch nur minimal bewegen konnte, sorgte für kurze Heiterkeit bei allen Beteiligten.

 

Behandlung

Zur Beruhigung und um sich über den Fortgang der Arbeiten der „Markierungs- und Aufräumtrupps“ zu überzeugen, ließ ich die Patientin erneut in ihren Körper reisen. Sie überzeugte sich von dem Fortschreiten der Arbeiten, sah, dass an Tumoren schon deutliche Fressspuren vorhanden waren.

 

Selbsthypnosetrigger

Mittels einer Geste, gepaart mit einem Codewort kann sich die Patientin nun bedarfsgemäß jederzeit selber in Hypnose versetzten. Dazu wurde ein sogenannter Selbsthypnosetrigger installiert. Während dieser Selbsthypnose kann sich die Patientin jederzeit über das Fortschreiten der Arbeiten überzeugen. Zudem ist sie frei von überwältigenden Ängsten und unnötigen Schmerzen. Die Selbsthypnose kann die Patienten jederzeit selber beenden. Danach sollen die überwältigenden Ängste durch Zuversicht und Aufbruchsstimmung ersetzt bleiben. Das selbständige Beenden der Hypnose beinhaltet natürliche eine fachgerechte Ausleitung der Hypnose, wie in Sitzung 1 beschrieben. Ein sofortiger Test zeigte, dass die Selbsthypnose funktionierte. Dennoch ist klar, dass hier tägliche Übung angesagt ist. Im häuslichen Umfeld, ohne Anwesenheit des Hypnotiseurs, benötigt das Gelingen der Selbsthypnose häufig etwas Übung.

Ausleitung

Alle Inhalte wurden wiederholt, vertieft und verankert. Die Körperfunktionen optimiert und bei „3“ war die Patientin wieder „zurück“

Erneuter Test des Triggers

Die Patientin testete das Gelingen der Selbsthypnose erneut. In dem sie sich selber suggerierte, dass ihre Augenlider zusammenkleben und sich nicht mehr öffnen lassen, trat sie den Eigenbeweis an, dass sie sich in Trance befand. Die eigenverantwortliche Beendigung der Hypnose gelang ebenso.

Behandler am 9.9.15 17:26, kommentieren

Sitzungs Bericht 1

Durch Zufall entdeckte ich bei Facebook das der Dirk 2 Krebspatienten sucht,um an ihnen seine eigens entwickelte,hypnotherapeutische Methode nach Frese anzuwenden ... Hatte mich "beworben" und wir vereinbarten den ersten Termin .. Ich war wahnsinnig aufgeregt,konnte ich mir doch unter Hypnose(außer der Show Hypnose aus dem Fernsehen)so garnichts vorstellen ... Nachdem ich Dirk dann kennengelernt hatte war Aufregung auch garnicht mehr nötig :- ) Ich nahm also in einer bequemen Liege Platz und dann folgte die Einleitung in die Hypnose...man ist voll dabei und irgendwie auch nicht ...ich dachte mir aber so"Aha,glaub ich aber irgendwie nicht "... Nachdem mir suggeriert wurde die Augen wären verklebt und ich kann sie nun leider nicht mehr öffnen(auch nicht mit Gewalt ) Wurde ich dann aber eines besseren belehrt... In dieser hypnosesitzung ging es um die Aktivierung der Immunzellen... Die sollte und habe ich,durch den ganzen Körper geschickt ...die Markierungszellen und schließlich die guten alten Fresszellen... Der "Anführer"...ein dicker Smiley mit weißen Helm Soll dafür Sorgen das jede einzelne böse Zelle von seinen Trupps gefressen werden ... Nach der Hypnose fühlte ich mich ausgezeichnet .. Ich weiß nicht ob dabei Endorphine ausgeschüttet werden ...auf jeden Fall fühlte es sich so an... Ich fuhr nach Hause ..

Helen am 16.9.15 15:36, kommentieren